KLEINES TUTORIAL

Programmautomatik vs. Vollautomatik Die Programmautomatik ist nicht mit dem Automatikmodus (Vollautomatik) gleichzusetzen! Für viele Nutzer einer DSLR ist der P-Mode das Standardprogramm und reicht bei einer Vielzahl von Aufnahmesituationen. Obwohl die Nutzung sehr bequem ist, da sowohl Blende als auch Belichtungszeit automatisch angepasst werden, verliert der Fotograf nicht die komplette Kontrolle über die Einstellungen, wie das im Automatik-Modus der Fall ist. Der P-Mode erkennt die verwendete Brennweite von Wechselobjektiven und versucht über die Blenden- und (bei ISO-Automatik) die ISO-Einstellung die Verschlusszeit so kurz zu halten, dass bis zu einer Mindestlichtmenge Freihandaufnahmen ohne Verwackeln möglich sind. Allerdings gibt es mehr als nur eine Kombination, die zur richtigen Belichtung führt. Standardmässig sind im Automatik-Modus keine Einstellungen möglich. Bei unseren Workshops lernst du, wie du OHNE Programmautomatik und Vollautomatik fotografierst und dadurch bessere Ergebnisse erzielst.
JPEG vs. RAW JPEG ist das Fertiggericht. Du musst nichts mehr tun. Es ist meistens ganz okay, aber niemals herausragend. RAW sind die Zutaten. Du musst selbst kochen. Du musst ein bisschen wissen, was du da tust. Du kannst aber auch viel rumprobieren. Du kannst Müll kreieren. Aber auch Großartiges. Mit RAW stehen dir alle Möglichkeiten offen. Du hast Einfluss. Du verlässt dich nicht auf Vorgegebenes. Ein JPEG hat eine Farbtiefe von 8 Bit, das sind maximal 256 Helligkeitsstufen pro Farbkanal und insgesamt 16,7 Millionen Farbtöne. Ein 12-Bit-RAW hingegen enthält 4096 Helligkeitsstufen pro Farbkanal. Insgesamt sind das 68,7 Milliarden Farbtöne! Dein RAW-Bild enthält gerade in den hellen und dunklen Bereichen viele Details, die du rausarbeiten und hervorheben kannst. Gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen und großen Kontrasten profitierst du deshalb sehr von der RAW-Fotografie. Je nachdem, wie stark du dein Bild bearbeiten willst, geht dein JPEG dabei kaputt. Helle und dunkle Bereiche „fressen aus“, du erhältst Artefakte, dein Foto verliert extrem an Qualität. Bei der RAW-Bearbeitung hast du all diese Probleme nicht. Egal, was du bearbeitest – die Bildqualität bleibt erhalten. Wenn du im RAW-Format fotografierst, musst du deine Bilder zwingend nachbearbeiten. Hierfür brauchst du einen speziellen RAW-Converter.
RAW -unbearbeitet
RAW -bearbeitet
3 Gründe weshalb du an Fotoworkshops teilnehmen solltest: 1. Die professionelle Leitung Es gibt mittlerweile unzählige Tutorials im Internet und auch Online-Fotokurse, die dir helfen die Grundlagen der Fotografie zu erlernen. Einen Nachteil haben Blogartikel und Onlinekurse aber trotzdem: man hat niemandem, der einem direkt Feedback gibt! 2. Verbesserung deiner Fotografie Ein guter Fotoworkshop wird deine Fotokünste wirklich dramatisch verbessern. Warum? Nun, ein guter Fotokursleiter gibt dir sofort eine konstruktive Kritik sowie direkt umsetzbare Verbesserungsvorschläge. Oder er greift selbst zu deiner Kamera und zeigt dir, wie er ein Bild gestalten oder ein bestimmtes Fotomotiv in Szene setzen würde. 3. Austausch mit anderen Fotografen Auch den Austausch unter Gleichgesinnten sollte man nicht unterschätzen. Welches Equipment benutzen meine Kollegen, wie setzen sie das Motiv um und welche Einstellungen verwenden sie? Euch verbindet ein gemeinsames Hobby oder sogar ein ähnlicher Beruf, so dass es natürlich viel zu erzählen gibt und sich ein spannender Austausch fast von selbst ergibt. Download Diese Seite wurde
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